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Montag, 04.07.2005

Adieu taz ruhr & Marabo


Mit der Julinummer stellt das Ruhrgebietsmagazin Marabo sein Erscheinen ein. Wie die taz Ende der 1970er Jahre gegründet, erblühte das Ruhrstadtblatt in den Achtzigern. Hatte im Guckloch, dem späteren Prinz, Konkurrenz, genauso in der WAZ. Ein dauerhaft zu geringer Anzei-
genumsatz hat dem Traditionsmagazin nun endgültig den Garaus gemacht. Kein Einzelfall.

Denn auch die taz ruhr erscheint heute das letzte Mal, auch das eine Zäsur einer fast ebenso langen Mediengeschichte, gespeist aus ähnlichen Motiven, wie denen des Szenemagazins: Der großen abwechslungsreichen Stadtlandschaft Ruhrgebiet einen alternativen, unabhängigen, medialen Ausdruck zu geben. [via: taz 2.7.05 Zum Geleit]

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Mittwoch, 11.05.2005

Zaubert Peer Steinbrück Eichel weg?


[via: Bild.T-Online.de - Nachrichten - Zaubert Peer Steinbrück Eichel weg?]
Die SPD bereitet sich auf ihre Wahlniederlage vor: Steinbrück als Finanzminister nach Berlin? Besser als der ausgebrannte Eichel käme er allemal - allerdings könnte auch Steinbrück nur das Marketing ändern und nicht die Krise der Haushalte.
Derweil sucht die NRWSPD nach Schuldigen für den Landtagswahl: Parteichef Schartau und sein Generalsekretär Michale Groschek könnten die ersten Opfer der Niederlage werden.

Dienstag, 10.05.2005

Das letzte Aufgebot

Die SPD hat die nackte Panik erfasst. Angesichts der Umfragen greift sie vor der Wahl nach jedem Strohhalm. Mit Pathos schickt sie ihre Alten in die Entscheidung, die sie an der Ruhr sucht:

Einladung zur Pressekonferenz am 13. Mai 2005
Der Generalsekretär der NRWSPD sowie zahlreiche ehemalige Bürgermeister, Oberbürgermeister und Landräte aus dem gesamten Ruhrgebiet werden Sie über Initiativen in den Städten an Ruhr und Emscher in den letzten zehn Tagen bis zur Landtagswahl am 22. Mai informieren.<> Gestützt auf die Wählerpotenzialanalysen der verschiedenen Institute der Wahlforschung und auf den erkennbaren Stimmungswandel nach dem Frontalangriff von Schwarz/Gelb auf Mitbestimmung, Kündigungsschutz, Betriebsräte und Gewerkschaften, sucht die NRWSPD die Entscheidung gegen Rüttgers/Wolf im bevölkerungsstarken Ruhrgebiet.  <>

An der Pressekonferenz werden teilnehmen: 
*Günter Samtlebe*, ehem. Oberbürgermeister von Dortmund
Samtlebe war immer der Ansicht, dass es gar kein Ruhrgebiet gibt und Dortmund das Zentrum Westfalens ist.
*Josef Krings*, ehem. Oberbürgermeister von Duisburg
Ist seit Jahren mit seiner Partei vor Ort im Dauerstreit
*Hermann Heinemann*, ehem. Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales
*Erwin Kirschenbaum*, ehem. Bürgermeister von Haltern
*Günter Topmann, *ehem. Bürgermeister von Altena
*Jürgen Pietsch, *ehem. Bürgermeister von Meinerzhagen
*D**ieter Liebig, *ehem. Bürgermeister von Hattingen

sowie der Generalsekretär der NRWSPD, *Michael Groschek.

Was in dieser Ankündigung noch fehlt ist die Bewschwörung eines Wunders - Anstatt ihre Alten zu ehren werden sie nun in den Wahlkampf getrieben. Was  für ein Ende für eine Partei, die das Ruhrgebiet seit Jahrzehnten dominiert hat.

Montag, 09.05.2005

WAZ: Aus Hotel wird Seniorensiedlung


Mercure Hotel schließt - Seniorensiedlung folgt

Witten verliert sein einziges Vier-Sterne-Haus und bekommt eine großzügige Seniorenresidenz: Das Hotel Mercure schließt zum 30. Juni, stattdessen richtet die AWo in der Immobilie ein Altenpflegezentrum und Seniorenwohnungen ein.

[via: WAZ Lokalnachrichten Volltextdarstellung]
Endlich ist er das: Der Aufschwung im Ruhrgebiet. Die Altenwirtschaft, sie wird uns retten: Überflüssige Hotels werden jetzt in boomende Seniorenheime umgewandelt. Schon bald werden Millionen von Rentnern im Ruhrgebiet für hochqualifizierte Arbeitsplätze und sprudelnde Steuereinnahmen sorgen - Supeer!

VfL Bochum

Tja, das war es dann wohl. Der Geiz ist geil Glauben des VfL Bochum hat die Mannschaft erneut ins Unterhaus katapultiert.

Donnerstag, 05.05.2005

Presseportal.ch: Klaus-Jürgen Wussow & Co im schrillsten Filmprojekt des Jahres: DER PRINZ AUS WANNE-EICKEL / Einladung zur Pressekonferenz


Klaus-Jürgen Wussow & Co im schrillsten Filmprojekt des Jahres: DER PRINZ AUS WANNE-EICKEL /
Einladung zur Pressekonferenz

[via: Presseportal.ch: Klaus-Jürgen Wussow & Co im schrillsten Filmprojekt des Jahres: DER PRINZ AUS WANNE-EICKEL / Einladung zur Pressekonferenz]
Danke, Wolfgang Clement - Du hast es immer gewußt: Die Film- und Medinewirtschaft ist die Zukunft des Ruhrgebiets. Und nicht nur Filme mit Weltstars wie Klaus-Jürgen Wussow werden hier gedreht, nein, auch die Filmwirtschaft wird jetzt aus dem Ruhrgebiet mit Innovationen versorgt: Rollen werden jetzt auf eBay ersteigert. Eine schöne Idee, geht das auch mit Ministerposten?

Montag, 25.04.2005

RWI Essen hegt Skepsis gegenüber "Sonderwirtschaftszone Ruhr"


Das RWI Essen hat heute in einer Anhörung des Ausschusses für Wirtschaft, Mittelstand und Technologie des Landtags Nordrhein-Westfalen zur Einrichtung einer "Sonderwirtschaftszone Ruhr" Stellung genommen. Das Institut äußerte sich dabei skeptisch, ob beispielsweise die Einrichtung einer Sonderwirtschaftszone in der vorgeschlagenen Form im Ruhrgebiet tatsächlich Effekte hätte, die den damit verbundenen hohen finanziellen und administrativen Aufwand rechtfertigen würden.

[via: idw - RWI Essen hegt Skepsis gegenüber "Sonderwirtschaftszone Ruhr"]
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Samstag, 23.04.2005

WAZ Exklusiv


FDP plant Test im Ruhrgebiet: Gesetze und Tarife aussetzen

Die FDP will im Falle einer möglichen Regierungsbeteiligung nach der Landtagswahl das Ruhrgebiet zum "Sonderwirtschaftsgebiet" erklären.

"Wir werden darüber intensiv mit der CDU in den Koalitionsverhandlungen sprechen", sagte Gerhard Papke, der wirtschaftspolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Landtag, in Düsseldorf. Er ist sich sicher: "Die CDU hat sich darauf noch nicht festgelegt, kann aber von uns noch überzeugt werden."

Die Möglichkeiten eines Sonderwirtschaftsgebietes sollen dem Ruhrgebiet Wachstumsimpulse geben.

[via:
WAZ Exklusiv]
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Der Westfälische Anzeiger im Internet


Tourismusexperte der RTG: Von WM nicht zuviel erwarten

Michael Rottmann vom Ruhrgebiets-Tourismus zu Gast beim Verkehrsverein VVW lässt Stadtmarketing-Vertrag einer juristischen Prüfung unterziehen

WERNE · Michael Rottmann, Vertriebs-und Marketingleiter der Ruhrgebiet Tourismus GmbH (RTG) stellte am Donnerstagabend den Mitgliedern des Verkehrsvereins die Arbeit seiner Organisation vor. So richtig aufgehorcht haben die meisten allerdings bei einem anderen Thema. Rottmann ist bei der RTG zuständig für die Fußball-WM. Und da ist auch in Werne die Meinung eines Experten gefragt, schließlich hofft man, zumindest ein kleines Stücklein vom großen Kuchen abzubekommen.

Allerdings nahm der Fachmann in Sachen WM-Fremdenverkehr allzu großen Optimisten den Wind aus den Segeln. "Erwarten sie nicht zuviel", mahnte er. Mittlerweile sei der Optimismus allerorten einer Abwartehaltung gewichen. Inwieweit sich das Großereignis auf den Fremdenverkehr auswirke, hänge von verschiedenen Faktoren ab. "Die Besucherzahlen sind noch unklar", so Rottmann. Und auch die Aufenhaltsdauer. "Viele Zuschauer kommen extra für ein Spiel und entfleuchen dann wieder." Gleichwohl, so ist sich Michael Rottmann sicher, werden die Hotels von der WM profitieren. Dass die WM in Sachen Fremdenverkehr für das Umland der ganz große Wurf wird, da zeigt er sich jedoch skeptisch.

[via: Der Westfälische Anzeiger im Internet]
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Freitag, 22.04.2005

News - Rhein-Ruhr-Express - Die Schnellbahn in NRW


Vereinbarung
Am 13. Januar 2005 unterzeichneten Bundesverkehrsminister Dr. Manfred Stolpe, NRW-Infrastrukturminister Dr. Axel Horstmann und der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn AG Hartmut Mehdorn im Beisein von NRW-Ministerpräsident Peer Steinbrück die "Rahmenvereinbarung zum Rhein-Ruhr-Express".

[via:
News - Rhein-Ruhr-Express - Die Schnellbahn in NRW]
Das ist geniale Verkehrspolitik: Züge fahren nicht mehr in der Realität sondern nur noch in der Virtualität. Seitdem die Sozialdemokratie das Internet entdeckt hat gibt es ja auch schon virtuelle Aufschwünge, virtuelle Arbeitsmärkte - warum nicht auch einen virtuellen Zug?